Hintergründe: Gestern und heute

Bis 1992 konnten Erwachsene unter bestimmten Umständen entmündigt werden. Dies bedeutete, dass sie keine eigenen Rechte mehr wahrnehmen konnte. Stattdessen übernahm damals der so genannte Vormund die gesetzliche Vetretung und konnte somit auch Entscheidungen gegen den Willen des Mündel durchsetzen.

Seit der Betreuungsrechtsreform im 1992 können Volljährige nicht mehr so einfach entmündigt werden. Die Betreuten haben seitdem viel mehr Rechte, insbesondere Mitspracherechte zu den eigene Lebensvorstellungen und den wichtigen Entscheidungen hierzu. Die Verfahren zur rechtlichen Vertretung heißen jetzt gesetzliche Betreuungen. Vormundschaften gibt es nur noch bei Minderjährigen.

 


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